Engagement für Frauenrechte
Kölner Stiftung ehrt Monika Hauser und Terres des Femmes
Köln (epd). Die Kölner Stiftung Apfelbaum würdigt in diesem Jahr zwei Initiativen, die sich für die Rechte von Frauen einsetzen. Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Integrationspreis gehe an die Gründerin von medica mondiale, Monika Hauser (Bild), und Terres des Femmes, teilte die Stiftung am Freitag in Köln mit.
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Die 1989 gegründete gemeinnützige
Stiftung «Apfelbaum - Lernprojekt für Ko-Evolution und Integration»
ehrt nach eigenen Angaben seit 1996 Menschen und Institutionen für
besondere Integrationsleistungen.
Die Frauenärztin Monika Hauser habe mit ihrer Organisation medica
mondiale ein europaweit einmaliges Konzept geschaffen, der
sexualisierten Gewalt gegen Frauen in Kriegen zu begegnen, würdigte
die Stiftung das Engagement der Organisation mit Hauptsitz in Köln.
Hauser habe dabei ihre fachärztliche Kompetenz mit ihrem
feministischen Selbstverständnis und politischem Engagement verbunden
und helfe mit Projekten in Afghanistan, Kosovo, Albanien, Afrika und
Südostasien.
Terres des Femmes mit Sitz in Tübingen habe mittlerweile mit über
2.700 Mitgliedern in Deutschland, Schweiz und Österreich eine
kampagnenfähige Frauenbewegung geschaffen, hieß es. Sie setze sich
für ein selbstbestimmtes und freies Leben von Frauen und Mädchen ein.
Ein nationales und internationales Netzwerk informiere die
Öffentlichkeit über Ausbeutung, Misshandlung und Verfolgung von
Frauen. Dabei gehe es auch um Genitalverstümmelung oder häusliche
Gewalt.
Die Stiftung Apfelbaum wird nach eigenen Angaben von Angehörigen
einer in evangelischer Verantwortung verwurzelten, unternehmerisch
engagierten Familie getragen. Bisherige Preisträger des
Integrationspreises, der langfristiges Handeln und Denken fördern
will, waren unter anderem amnesty international, Oikokredit und die
Christlich-Islamische Gesellschaft.
medica mondiale
terre des femmes
Foto (Urasula Meissner): "Europaweit einmaliges Projekt": Monika Hauser, Frauenärztin und Vorstand medica mondiale
(Samstag, 20.01.)
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