Arbeitsmarktreform
DGB fordert Abschaffung der Mini-Jobs
Berlin (epd). Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Abschaffung der Mini-Jobs als Nebenerwerbstätigkeit gefordert. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer erklärte, der von der Bundesagentur für Arbeit verkündete leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit sei erfreulich, aber kein Zeichen für eine nachhaltige Aufhellung am Arbeitsmarkt.
Ein gravierendes Problem bleibe der ungebremste Abbau sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze, sagte Engelen-Kefer. Die neue Bundesregierung sei gefordert, die Auswüchse «prekärer Jobs» zurückzudrängen. Mini- und Ein-Euro-Jobs böten Arbeitslosen keinerlei Perspektive, rissen aber Finanzlücken in die Sozialversicherung in Milliardenhöhe. In einem ersten Schritt müssten jetzt Mini-Jobs als Nebenerwerbstätigkeit abgeschafft werden.
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im November nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit um 25.000 auf 4,53 Millionen verringert.
(Donnerstag, 01.12.)
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