Freitag, 10.09.2010

Die laufende Betreuung unseres redaktionelen Angebotes muss vorübergehend unterbrochen werden.

Ressorts
Titelseite
Soziales
Umweltschutz
Kultur
♦ Internationales
Gesellschaft
Zivilgesellschaft
Bürgerengagement
Staat & Engagement
Wirtschaft & Engagement
Tipps für Engagierte
Wettbewerbe
Termine
Praxistipps
epd-FD-Entwicklung -Entwicklung
Leserbriefe
Berichte & Projekte
Arbeitslosigkeit
Armut
Asyl
Behinderungen
Bildung
Demokratie
Eine Welt
Einwanderung
Familie
Frieden
Geschlechter
Gesundheit
Hilfsaktionen
Jugend
Kinder
Kultur
Leben im Alter
Lebenshilfe
Menschenrechte
Religionen
Sport
Straffälligkeit
Tierschutz
Umweltschutz
Verbraucher
Verkehr
Wissenschaft
Social Times
ist gefördert durch die
RobertBoschStiftung
Social Times
Konzept
Redaktionsstatut
Mediadaten
Nachrichtenfenster
Logo-Download
Impressum
epd-Archiv -Archiv
Hungerkrise im Niger

SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Familien

(SOS-Kinderdörfer). Die Hungerkrise im Niger spitzt sich immer weiter zu. Die SOS-Kinderdörfer in dem westafrikanischen Wüstenstaat haben frühzeitig ein Hilfsprogramm gestartet und werden ihr Engagement weiter ausbauen. SOS-Mitarbeiter versorgen hungernde Kinder und Familien mit Lebensmitteln, Saatgut und Medikamenten.


Bild zur Nachricht
Mit den Menschen für die Kinder: In Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden versorgen SOS-Mitarbeiter Kinder und ihre Familien mit Lebensmitteln und Saatgut (Foto: SOS-Kinderdörfer)

Darüber hinaus unterstützen die SOS-Kinderdörfer betroffene Gemeinden durch nachhaltige Entwicklungsprojekte.

Aufgrund einer schweren Dürre droht im Niger eine Hungerkatastrophe. Nach Regierungsangaben haben bis zu acht Millionen Menschen und damit die Hälfte der Bevölkerung des Landes nicht genug zu essen. Die Vereinten Nationen (UN) schätzen die Situation dramatischer als 2005 ein, als der Niger zuletzt von einer schweren Hungersnot heimgesucht wurde. Die Landbevölkerung flieht vor dem Hunger in die Städte oder ins benachbarte Nigeria. Immer mehr Kinder leiden unter schwerer Unterernährung.

"Obwohl sich die Katastrophe im Niger seit Monaten abzeichnet und unzähligen Kindern der Hungertod droht, läuft die internationale Hilfe viel zu langsam an", sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit. "Es ist allerhöchste Zeit, den Hungernden im Niger beizustehen und dabei auch die Ursachen des Hungers zu bekämpfen – sonst wiederholt sich die Krise in wenigen Jahren."

Das Hilfsprogramm der SOS-Kinderdörfer im Niger lief im März in der Region um Tahoua an, wo die Menschen unter der Hungerkrise besonders leiden. Das dortige SOS-Kinderdorf ist Ausgangspunkt der Hilfsaktionen. SOS-Mitarbeiter versorgen derzeit 700 Familien, insgesamt 10.500 Menschen, mit Lebensmitteln sowie mit Spezialnahrung für unterernährte Kinder. Außerdem haben die SOS-Kinderdörfer Saatgut an bislang 700 Haushalte verteilt.

Das SOS-Hilfsprogramm geht nun daran, Dorfgemeinschaften gegen künftige Nahrungsmittelkrisen zu wappnen. So unterstützen die SOS-Kinderdörfer Gemeinden im Kampf gegen die Bodenerosion und bei der Wiederinstandsetzung von Feldern, z.B. durch den Bau von Terrassenfeldern, Pflanzlöcher in vegetationslosen und verhärteten Böden, verbesserte Bewässerung oder schnell wachsendes Saatgut.

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden richten die SOS-Kinderdörfer in sieben abgelegenen Dörfern zudem Getreidebanken für die gemeinschaftliche Vorratshaltung ein. Das gespeicherte Getreide wird von Selbsthilfe-Komitees verwaltet und soll künftig helfen, Notzeiten zu überbrücken.


(Freitag, 25.06.)

Leserbrief
Leserbrief schreiben
Druckversion
Druckversion
Versenden
Versenden
buergernetz-logo Das Online-Netz für bürgerschaftliches Engagement Zeitspenden, Geldspenden, Nachrichten: Internetdienste für Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.
Projektsuche:
Aktuell
Menschenrechte in Simbabwe
Leiterin des Peace Projekts wieder frei mehr
Rassismus bei der Drogenbekämpfung
"Der Drogenkrieg war noch nie farbenblind" mehr
«Hoffnung für Osteuropa»
Start für Spendenaktion mehr
Internationale Gesundheitsprojekte
Globalem Aids-Fonds fehlt Geld mehr
Impfaktionen in Westafrika
UNICEF will vor Kinderlähmung schützen mehr
Bürgerengagement
in Deutschland
Zur Bürgernetz-Engagementkarte
Bürgernetz
0
Sundermann
Jutta Sundermann, Mitgründerin von attac Deutschland
BBE-Homepage

Social Times
Warum 2 Farben?

Berichte der Redaktion

Berichte von Organisationen