Freitag, 10.09.2010

Die laufende Betreuung unseres redaktionelen Angebotes muss vorübergehend unterbrochen werden.

Ressorts
Titelseite
Soziales
Umweltschutz
Kultur
♦ Internationales
Gesellschaft
Zivilgesellschaft
Bürgerengagement
Staat & Engagement
Wirtschaft & Engagement
Tipps für Engagierte
Wettbewerbe
Termine
Praxistipps
epd-FD-Entwicklung -Entwicklung
Leserbriefe
Berichte & Projekte
Arbeitslosigkeit
Armut
Asyl
Behinderungen
Bildung
Demokratie
Eine Welt
Einwanderung
Familie
Frieden
Geschlechter
Gesundheit
Hilfsaktionen
Jugend
Kinder
Kultur
Leben im Alter
Lebenshilfe
Menschenrechte
Religionen
Sport
Straffälligkeit
Tierschutz
Umweltschutz
Verbraucher
Verkehr
Wissenschaft
Social Times
ist gefördert durch die
RobertBoschStiftung
Social Times
Konzept
Redaktionsstatut
Mediadaten
Nachrichtenfenster
Logo-Download
Impressum
epd-Archiv -Archiv
Appell zur Hungerbekämpfung

Hilfswerke fordern Einhaltung von Zusagen

Berlin (epd). Hilfswerke und Politiker aller Bundestagsfraktionen haben die Regierung aufgefordert, ihre finanziellen Zusagen zum Erreichen der Entwicklungsmillenniumsziele einzuhalten. «Die Regierungen des Nordens dürfen über ihre eigenen Wirtschafts- und Finanzkrisen die gemachten Zusagen an die Armen in den Entwicklungsländern nicht vergessen», betonte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann


Bild zur Nachricht
Foto: Welthungerhilfe

Es seien bereits Fortschritte bei einigen Zielen wie dem Zugang zu Grundschulbildung oder zu sauberem Wasser zu verzeichnen, erklärten die Obleute des Bundestagsunterausschusses Vereinte Nationen am Mittwoch gemeinsam. Dies belege, dass die Ziele mit der richtigen Politik in den Entwicklungsländern und ausreichend Investitionen und internationaler Unterstützung erreichbar seien.

Welthungerhilfe-Präsidentin Dieckmann erklärte, die internationale Staatengemeinschaft dürfe sich nicht damit abfinden, dass 1,4 Milliarden Menschen auch zukünftig ein Leben ohne Perspektive führten, hungerten, ihre Kinder nicht in die Schule schickten und früh stürben, weil keine Kliniken oder Ärzte erreichbar seien.

Zusammen mit Hilfswerken in den Entwicklungsländern forderte die Welthungerhilfe einen konkreten Aktionsplan, der vom UN-Gipfel im September verabschiedet werden soll. Bei dem Treffen soll zehn Jahre nach der Verabschiedung der Entwicklungsziele Bilanz gezogen werden. Auf dem UN-Millenniumsgipfel im September 2000 verpflichteten sich Vertreter von 191 Staaten auf konkrete Ziele zur Überwindung von Armut, Hunger und Analphabetentum und zur Bekämpfung von Krankheiten bis 2015.

Die Bundesregierung müsse zudem dafür sorgen, dass auch die anderen Geberländer sich verbindlich verpflichteten, die zugesagten Gelder bereitzustellen, erklärten die Obleute, zu denen auch die frühere Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) gehört. Denn nur mit einem noch in diesem Jahr vereinbarten weltweiten Aktionsplan könnten die Entwicklungsziele noch erreicht werden. Der Gipfel solle ein Rahmenwerk mit einem Zeitplan verabschieden, das weltweite Hilfszusagen zusammenführe, eine Effizienzsteigerung der Mittel bewirke und Instrumente zur Überprüfung bereithalte.

2005 hatten sich die G-8-Staaten verpflichtet, 2010 rund 154 Milliarden US-Dollar an staatlicher Entwicklungshilfe zu leisten. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zufolge bedürfe es darüber hinaus noch weiterer 35 Milliarden Dollar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hatten zuvor erklärt, an dem Ziel festzuhalten, die deutsche Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens zu steigern. Beide bezeichneten diese Verpflichtung jedoch als «schwierige Aufgabe».


(Donnerstag, 17.06.)

Leserbrief
Leserbrief schreiben
Druckversion
Druckversion
Versenden
Versenden
buergernetz-logo Das Online-Netz für bürgerschaftliches Engagement Zeitspenden, Geldspenden, Nachrichten: Internetdienste für Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.
Projektsuche:
Aktuell
Menschenrechte in Simbabwe
Leiterin des Peace Projekts wieder frei mehr
Rassismus bei der Drogenbekämpfung
"Der Drogenkrieg war noch nie farbenblind" mehr
«Hoffnung für Osteuropa»
Start für Spendenaktion mehr
Internationale Gesundheitsprojekte
Globalem Aids-Fonds fehlt Geld mehr
Impfaktionen in Westafrika
UNICEF will vor Kinderlähmung schützen mehr
Bürgerengagement
in Deutschland
Zur Bürgernetz-Engagementkarte
Bürgernetz
0
Sundermann
Jutta Sundermann, Mitgründerin von attac Deutschland
BBE-Homepage

Social Times
Warum 2 Farben?

Berichte der Redaktion

Berichte von Organisationen