"Lesbare Etiketten"
Senioren-Organisationen gehen gegen kleine Schrift vor
Bonn/Hamburg (epd). Die Verbraucherzentralen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen haben die Aktion «Lesbare Etiketten» gestartet. Auf der Website www.fitimalter.de können sich ab sofort Kunden über Produkte beschweren, deren Inhaltsstoffe nicht deutlich sichtbar oder schlecht lesbar auf der Verpackung stehen. Die Beschwerden würden auf der Internetseite veröffentlicht, teilten die Verbände mit.
Insbesondere Senioren beschwerten sich häufig über das
Kleingedruckte auf der Verpackung, weil sie es schlicht nicht lesen
könnten, sagte Ute Hantelmann von der Verbraucherzentrale Hamburg.
«Die Lösung für das Etikettenproblem kann nicht sein, nur noch mit
der Lupe einkaufen zu gehen. Wir fordern eine Mindestschriftgröße»,
sagte Hantelmann.
Zur Website www.fitimalter.de
(Freitag, 30.04.)
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