"Aus der Maserati-Affäre lernen!"
Mitarbeiter protestieren gegen Treberhilfe-Führung
Berlin (epd). Rund 150 Mitarbeiter des in die Kritik geratenen Berliner Sozialunternehmens Treberhilfe haben vor dem Schöneberger Rathaus gegen ihre Unternehmensführung protestiert. Zeitgleich startete im Rathaus eine von der Senatssozialverwaltung organisierte Tagung unter dem Motto "Aus der Maserati-Affäre lernen!". Als Mitarbeiter der Treberhilfe sähen sie ihre Interessen durch den Aufsichtsrat und die Gesellschafter nicht mehr vertreten, sagte ein Sprecher der Demonstranten.
Das Sozialunternehmen, das mit rund 280 Mitarbeitern mehrere Projekte der Obdachlosenbetreuung und Straßensozialarbeit betreibt, war durch die sogenannte Maserati-Affäre in die Kritik geraten. Anlass waren Meldungen, wonach Ex-Chef Harald Ehlert unter anderem einen Dienstwagen der italienischen Nobelmarke fuhr und mit monatlich 35.000 Euro auch ein ungewöhnlich hohes Gehalt bezog. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen das Unternehmen.
Zeitungsbericht: Ex-Chef der Treberhilfe soll Luxusleben geführt haben
(Donnerstag, 22.04.)
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