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Literatur aus Entwicklungsländern gefördert

Frankfurt a.M. (epd). Das Auswärtige Amt und die Schweizer Kulturstiftung «Pro Helvetia» fördern wieder die Übersetzung von literarischen Werken aus Entwicklungsländern. Das teilte die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika mit. Seit 1984 hat der gemeinnützige Literatur-Verein rund 560 Übersetzungen auf den Weg gebracht.


Das Auswärtige Amt und die Schweizer Kulturstiftung «Pro Helvetia» fördern wieder die Übersetzung von 18 literarischen Werken aus Entwicklungsländern. Ein Großteil der Autoren sei damit erstmals auf dem deutschen Buchmarkt vertreten, teilte die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika mit.

Zu den literarischen Entdeckungen gehört unter anderem der Roman «Irakische Rhapsodie» von Sinan Antoon, der von einem inhaftierten Studenten im Irak zu Zeiten des ersten Golfkriegs zwischen dem Irak und dem Iran (1980-1988) erzählt. Auch der Roman «Eine Kiste explodierender Mangos» des Pakistaners Mohammed Hanif steht auf der Förderliste. Der Autor thematisiert den überraschenden Tod des pakistanischen Präsidenten Zia ul-Haqs bei einem Flugzeugabsturz am 17. August 1988 und entwickelt daraus eine Satire über Männer, Macht und Militär.

Aus den Fördermitteln werden 50 bis 90 Prozent der Übersetzungskosten finanziert. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Kulturen durch Literatur zu stärken. Seit 1984 hat der gemeinnützige Literatur-Verein rund 560 Übersetzungen auf den Weg gebracht. Die Initiative wird von der Frankfurter Buchmesse und dem Evangelischen Entwicklungsdienst mitgetragen. Bis 1. April 2009 können Verlage neue Anträge zur Übersetzungsförderung einreichen.

Internet: www.litprom.de


(Donnerstag, 29.01.)

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