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"Kick For One World"

Kampagne wirbt für faire Fußball-WM

(medico international). Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben sich unter dem Motto "Kick For One World" zusammengeschlossen, um für eine gerechte Fußballweltmeisterschaft 2010 zu werben. Gemeinsam mit Organisationen der Zivilgesellschaft in Südafrika setzen sie sich dafür ein, dass die WM für die Menschen vor Ort eine Bereicherung wird – sowohl sozial als auch ökonomisch.


Bild zur Nachricht

Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika Kampagne "KICK FOR ONE WORLD" fordert FIFA zu gerechter Beteiligung der Bevölkerung auf

Am 6. September findet das erste Qualifikationsspiel Deutschlands für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika statt. Aus diesem Anlass fordert die Kampagne "KICK FOR ONE WORLD" in einem Brief den Präsidenten des Weltfußballverbandes FIFA, Joseph S. Blatter, auf, sich für eine gerechte Durchführung der FIFA Weltmeisterschaft in Südafrika einzusetzen.

In der neu gegründeten Kampagne "KICK FOR ONE WORLD" haben sich deutsche Nichtregierungsorganisationen (NGO) zusammen geschlossenen, die sich in Kooperation mit Organisationen der Zivilgesellschaft aus Südafrika dafür einsetzen, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 insbesondere für benachteiligte Menschen im südlichen Afrika eine Bereicherung wird - sowohl sozial als auch ökonomisch.

Die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war für Millionen Menschen ein besonderes Erlebnis, das fast ausnahmslos in positiver Erinnerung geblieben ist. Die öffentliche Übertragung der Spiele (Public Viewing) hat in besonderer Weise zur Fußballbegeisterung beigetragen. Daher fordert die Kampagne "KICK FOR ONE WORLD" in ihrem Brief die FIFA dazu auf, einen Beitrag dafür zu leisten, den Menschen flächendeckend und kostenlos Public Viewing - auch in den Townships Südafrikas - anzubieten. Damit die Bevölkerung in Südafrika von den Verdienstmöglichkeiten bei der WM profitiert, wird die FIFA aufgefordert, vorrangig lokalen Händlerinnen und Händlern außerhalb und innerhalb der Bannmeile der Stadien ein Verkaufsrecht einzuräumen. "Um den Versöhnungsprozess in der jungen Demokratie zum Erfolg zu führen, ist es umso dringlicher, gerade mit der Fußball-Weltmeisterschaft einen Beitrag zu leisten, der allen Menschen zugute kommt", heißt es in dem Brief weiter.

Durch Bildungs- und Informationsmaterialien, aber auch durch Veranstaltungsreihen und Begegnungen mit Menschen aus Südafrika möchten die Organisationen der Kampagne im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland Informationen jenseits der Themen Gewalt, Sicherheit oder Tourismus zur Verfügung stellen und Stimmen aus dem südlichen Afrika zu Wort kommen lassen.

Internet: www.medico.de


(Freitag, 05.09.)

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