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"Trabant Trek" erreicht Kambodscha

Spendensammeln mit Zweitakt-Technik

(Friends International). Mit dem unzuverlässigsten Auto der Welt um den halben Globus: Vier weltenbummelnder Spendensammler aus USA und England haben jetzt mit ihren Trabis Phnom Penh erreicht. Der "Trabant Trek" hat damit 25.000 km geschafft - zu Gunsten von Kinderhilfsorganisationen.


Bild zur Nachricht
Foto: Friends International

Die vier Abenteurer hoffen, dass ihre Reise, die in Sihanoukville im Süden Kambodschas enden wird, 300.000 US-Dollar für die gemeinnüztigen Kinderhilfsorganisationen Mith Samlanh (www.streetfriends.org) und M’Lop Tapang in Kambodscha einbringen werden und dass durch ihre Anstrengung das Bewusstsein für die Kinderarmut auf der ganzen Welt geschärft wird.

Dan Murdoch, ein 25-jähriger britischer Trekker aus London sagt: “Die letzten Wochen waren eine wahre Herausforderung, die ostdeutschen Kult-Autos haben uns grossen Kummer bereitet. Wir mussten an Heiligabend eines in Laos zurücklassen, weil wir es nicht mehr reparieren konnten, das andere lief nur noch auf einem Zylinder und die Bremsen haben kaum noch funktioniert.”

“Aber es ist ein wundervolles Gefühl der Erleichterung endlich an unserem Ziel angekommen zu sein und als Krönung des Ganzen die grossartige Arbeit von Mith Samlanh vor Ort sehen zu können!”

Auf ihrem Weg haben die Trekker ihre Internetseite www.trabanttrek.org angepriesen, auf der man spenden kann, um die beiden kambodschanischen Kinderhilfsorganisationen zu unterstützen.

Der Trabant, der erst kürzlich seinen 50-jährigen Geburtstag feierte, hauptsächlich aus ‘Plaste’ besteht und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h erreicht, war ein echter Hingucker und sorgte in allen Ländern, in denen nie zuvor ein Trabi unterwegs war, für grosse Aufregung.

Die Gruppe, die im Juli 2007 startete, fuhr durch Europa, die turkmensiche Wüste, die Gebirge von Taschikistan und die kasachische Steppe bevor es in nur 10 Tagen durch den eisigen sibierischen Winter ging.

Im Dezember schafften sie es China zu durchqueren und verbrachten Weihnachten und Neujahr in Laos und erreichten schliesslich, über Thailand kommend, ihr Ziel Kambodscha.

Der Trabant Trek startete mit neun Teilnehmern und vier Autos, doch nach 21 Ländern und sechs Monaten waren nur nur drei Amerikaner und ein Brite, mit zwei Autos übrig, die restlichen Teilnehmer gaben auf.

Das Team ist nun für ein paar Tage in Phnom Penh, um Mith Samlanh zu besuchen und die dringend notwendigen Reperaturen an ihren Plastikautos vorzunehmen. Sie hoffen ihr endgültiges Ziel Sihanoukville bald zu erreichen, um sich von den Strapazen zu erholen.

Doch das Spendensammeln geht weiter: Eine Reise quer durch die USA steht bevor, um auf ihr Abenteuer aufmerksam zu machen und den Kindern in Kambodscha weiter zu helfen.

www.trabanttrek.org

danmurdoch.blogspot.com

www.trabanttrek.org


(Sonntag, 17.02.)

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