Freitag, 03.09.2010

Die laufende Betreuung unseres redaktionelen Angebotes muss vorübergehend unterbrochen werden.

Ressorts
Titelseite
Soziales
Umweltschutz
Kultur
Internationales
Gesellschaft
Zivilgesellschaft
Bürgerengagement
Staat & Engagement
Wirtschaft & Engagement
Tipps für Engagierte
Wettbewerbe
Termine
Praxistipps
Leserbriefe
Berichte & Projekte
Arbeitslosigkeit
Armut
Asyl
Behinderungen
Bildung
Demokratie
Eine Welt
Einwanderung
Familie
Frieden
Geschlechter
Gesundheit
Hilfsaktionen
Jugend
Kinder
Kultur
Leben im Alter
Lebenshilfe
Menschenrechte
Religionen
Sport
Straffälligkeit
Tierschutz
Umweltschutz
Verbraucher
Verkehr
Wissenschaft
Social Times
ist gefördert durch die
RobertBoschStiftung
Social Times
Konzept
Redaktionsstatut
Mediadaten
Nachrichtenfenster
Logo-Download
Impressum
epd-Archiv -Archiv
Vorbild "Super Tuesday"

Mehr Demokratie will „Supersonntag“

(Mehr Demokratie NRW). Die Initiative „Mehr Demokratie“ sieht das Mitentscheidungsrecht der US-Bürger über die Präsidentschaftskandidaten als Vorbild für ein demokratischeres Wahlrecht auch in Nordrhein-Westfalen an. Morgen können die Wähler bei den Vorwahlen in 22 Bundesstaaten abstimmen, wer für die Parteien um die Präsidentschaft kandidiert.


Bild zur Nachricht

„Super Tuesday“ in den USA Vorbild für Kandidatendirektwahl

Am Dienstag werden in den Vereinigten Staaten in 22 Bundesstaaten Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl abgehalten. An diesem Tag fällt bei Demokraten und Republikanern die Vorentscheidung darüber,

„Bisher haben die Wähler bei Kommunalwahlen kaum Möglichkeiten, auf die personelle Zusammensetzung der Räte in größerem Umfang Einfluss zu nehmen“, bedauerte Daniel Schily, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. Sein Verein will erreichen, dass der Wahlsonntag in NRW bei Kommunalwahlen zum „Supersonntag“ wird.

Mehr Demokratie fordert, dass die Bürger bei Kommunalwahlen die von Ihnen favorisierten Kandidaten gezielt auswählen können. Die Wähler sollen die Möglichkeit erhalten, mehrere Stimmen auf einen Kandidaten zu konzentrieren oder Stimmen auf Bewerber verschiedener Parteien zu verteilen. Durch dieses "Kumulieren und Panaschieren" genannte Wahlrecht können die Wähler die Reihenfolge der Mandatsbewerber auf den Vorschlagslisten der Parteien noch einmal ändern. Dieses Wahlsystem wird in 13 Bundesländern teilweise schon seit Jahrzehnten praktiziert.

Seit März sammelt Mehr Demokratie im Rahmen einer Volksinitiative Unterschriften für die Einführung dieses Wahlrechts auch in NRW. Bisher haben rund 44.000 Bürger die Volksinitiative unterschrieben. Damit sich der Landtag mit dem Anliegen befasst, müssen sich 66.152 Stimmberechtigte in die Unterschriftenlisten eintragen.

Ein wenig neidisch blickt Mehr Demokratie derzeit nach Bayern und Hamburg. In Bayern werden am 2. März die Gemeinderäte neu gewählt, in Hamburg am 24. Februar die Bürgerschaft. In beiden Bundesländern können die Wähler mittels des von Mehr Demokratie auch für NRW angestrebten Wahlrechts gezielt Mandatsbewerber aus den Listen der Parteien aussuchen und wählen.

„Dieses differenzierte Wahlrecht führt dort auch dazu, dass man sich viel aktiver als hierzulande um die Information und Teilnahme der Wähler bemüht“, so Schily. In Hamburg hat die Stadt zur Wahl eine eigene Internetseite ins Netz gestellt. Ein Kampagnenbus fährt durch die Stadt, an dem die Bürger per „Schnupperwahl“ das 2004 per Volksentscheid in der Hansestadt eingeführte Wahlrecht ausprobieren können. In Bayern informiert das Innenministerium per Broschüre über das dort bereits seit 60 Jahren geltende Wahlsystem. Und in der Gemeinde Roding hat eine Jugendliste sogar eigens ein „Aufklärungsvideo“ gedreht und ins Internet gestellt, um junge Leute zur Wahlteilnahme zu motivieren.

www.neues-wahlrecht.de


pfeil  NRW-Kommunalwahlrecht: 40.000 Unterschriften für neues Wahlrecht
pfeil  Zwischenbilanz der Volksinitiative: 25.000 Unterschriften für neues Wahlrecht
pfeil  Kommunales Wahlrecht: 1.200 Kilometer für mehr Demokratie

(Montag, 04.02.)

Leserbrief
Leserbrief schreiben
Druckversion
Druckversion
Versenden
Versenden
buergernetz-logo Das Online-Netz für bürgerschaftliches Engagement Zeitspenden, Geldspenden, Nachrichten: Internetdienste für Bürger und zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.
Projektsuche:
Aktuell
Finanztransaktionssteuer
200.000 Menschen unterschreiben weltweit mehr
Hungerkrise im Niger
SOS-Kinderdörfer helfen Kindern und Familien mehr
Hilfswerke kritisieren G8
Hungerbekämpfung fehlt auf der Tagesordnung mehr
Engagement gegen Ausgrenzung
Sozialverbände fordern Runden Tisch gegen Armut mehr
Wechsel an der Spitze
Christian Schneider neuer Geschäftsführer von UNICEF mehr
Bürgerengagement
in Deutschland
Zur Bürgernetz-Engagementkarte
Bürgernetz
0
Sundermann
Jutta Sundermann, Mitgründerin von attac Deutschland
BBE-Homepage

Social Times
Warum 2 Farben?

Berichte der Redaktion

Berichte von Organisationen